Gründung

Tipps & Tricks

Tipps & Tricks

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» Downloaden Sie die Tipps & Tricks über Gastrogründer für die Gastronomie 

01

Motivation

In den meisten Fällen ist die persönliche Motivation ausschlaggebender Faktor für den erfolgreichen Unternehmensstart – wichtiger sogar als Ausbildung und Arbeitserfahrung. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist dabei von höchster Wichtigkeit: Sind Sie geschaffen für diese Branche? Mit den folgenden Qualitäten im Gepäck sind Sie auf dem richtigen Weg:

•   Genaue Zielvorstellungen
•   200%iger Einsatz
•   Verantwortungssinn
•   Improvisationsgabe
•   Gute Bewältigung von Stress und Niederlagen
•   Entscheidungsfreudigkeit und Initiative
•   Realistische Zielsetzung
•   Effektives Planen und Organisieren
•   Betriebswirtschaftliche Grundlagen
•   Lösungsorientiertes Denken
•   Beobachten von Branchenentwicklungen
•   Priorität: Kundenzufriedenheit
•   Vermittlerfähigkeiten
Quelle: Guidea 2012

Seien Sie ehrlich mit sich selbst: Wo sind Ihre Schwachstellen? Wie können Sie sich verbessern? Können Sie gewisse Aufgaben delegieren? 

02

Betriebsarten

Überlegen Sie genau, welche Art von Betrieb Sie eröffnen möchten. Diese Entscheidung treffen Sie abhängig vom (zukünftigen) Ort Ihres Unternehmens und der gewünschten Zielgruppe. Die untenstehenden Beispiele verdeutlichen die unterschiedlichen Anforderungen von Gastronomiebetrieben.

Bars

  • Meist in zentraler Großstadtlage zieht die Clubbar mit modern-stylischem Interieur ein trendiges Feierpublikum an, das gern höhere Preise zahlt.
  • Im mittleren Preissegment bewegt sich die Cafébar, die mit ihrer farbenfrohen Gestaltung und einem jungen Team eher Gäste zwischen 20 und 35 Jahren anzieht.
  • Die Kneipe punktet in dörflicher Lage mit schlicht-unaufgeregtem Interieur. Meist steht der Besitzer selbst hinter dem Tresen und bewirtet sein Stammpublikum, das niedrige Preise zu schätzen weiß. 
    Quelle: Guidea 2012, DEHOGA 2012

Restaurants

  • Im Luxusrestaurant finden wir vermehrt Gäste aus dem Businessbereich und wohlhabendes Publikum. Man serviert hochwertige Qualitätsgerichte zum entsprechend höheren Preis.
  • In der abends geöffneten Tapasbar gehen leichte Gerichte und Finger Food über den Tresen. Das trendige und junge Publikum zahlt mittelteure Preise.
  • Im Imbiss, der tagsüber und abends geöffnet ist, setzt man auf schnellen Service, Laufpublikum und attraktive Preise. Angeboten werden Standardgerichte oder ausländische Küche gern auch zum Mitnehmen
    Quelle: Guidea 2012, DEHOGA 2012

Die große Vielfalt an Gastronomiebetrieben unterliegt klaren Definitionen. Neben Cafés und Bars gelten auch Kantinen und Caterer als eigene Kategorien. Weitere Informationen lesen Sie hier:

» Betriebsarten im Gastronomiebereich

03

Standort

Sie liebäugeln mit einem Objekt? Wichtig ist nun die richtige Beurteilung. Inwiefern entspricht das Objekt den Anforderungen Ihres Unternehmens? Diese Punkte gehören auf die Checkliste:

  • Kapazität und Grundriss des Objekts
  • Nutzbarkeit für die Gastronomie
  • Lage
  • Image der Nachbarschaft
  • Präsenz der Zielgruppe in der Umgebung (Bevölkerungsstruktur, Geschäfte, Verkehr, Ausgehviertel, Einkaufsgegend, Sehenswürdigkeiten)
  • Erreichbarkeit (für Gäste und Zulieferer)
  • Sicherheit
  • Nahe Konkurrenzunternehmen (gibt es genügend Bedarf oder ist der Markt im wahrsten Sinne des Wortes gesättigt?)

Informieren Sie sich an offizieller Stelle auch über Möglichkeiten für die Zukunft: Dürfen Sie Events veranstalten? Wie sieht es mit einer Terrasse oder einer Sanierung aus? Wenden Sie sich für weitere Informationen an die örtliche Stadt- oder Gemeindeverwaltung.

Sie sind noch auf der Suche nach einer geeigneten Location? Schränken Sie bei der Suche auf Immobilienwebsites die Suchergebnisse durch Angabe von Mindestanforderungen ein. Hier finden Sie einige Websites, auf denen vielleicht Ihr Wunschobjekt schon auf Sie wartet:

» Suche nach geeigneten Gastronomieflächen via Immobilienscout24
» Suche nach geeigneten Gastronomieflächen via Immonet
» Suche nach geeigneten Gastronomieflächen via Gastro-Pacht

Lassen Sie sich bei der Suche nach einem geeigneten Objekt von Experten helfen (Makler, Berater) und holen Sie immer eine zweite Meinung ein. Übernehmen Sie einen existierenden Betrieb, wird häufig eine Ablösesumme gezahlt, die sich nach dem aktuellen Umsatz, dem zu erwartenden Gewinn und der Güte des Objekts richtet. Seien Sie kritisch und bauen Sie auch hier auf eine zweite und dritte Meinung! 

04

Zielgruppe

Entscheiden Sie, welche Zielgruppe Sie mit Ihrem Lokal ansprechen möchten. Wer seine Gäste kennt, kann besser auf ihre Bedürfnisse und Ansprüche eingehen. Grob können Gäste in folgende Kategorien eingeteilt werden:

Gastgewerbe - Getränke

  • Der erlebnishungrige Entdeckertyp ist gesellig, kostet gern neue Drinks, ist abenteuerlustig, unabhängig und bevorzugt individuell gestaltete Lokale.
  • Der exklusive Typ legt Wert auf trendiges Dekor und Statussymbole, hört Independent Music, ist erfolgreich im Beruf und verfügt über einen hohen Bildungsstandardstand.
  • Der Intellektuelle entspannt gern in ruhiger Atmosphäre mit Freunden oder Kollegen, ist redefreudig und bleibt nicht lang.
  • Der gesellige Genießer mag Routine sowie gemütliche Etablissements mit privater Atmosphäre, die klein und nicht zu voll sind.
  • Der soziale Familienmensch fühlt sich in kinderfreundlichen Lokalen wohl, die farbenfroh gestaltet und mit anregender Musik bespielt sind. In dieser Kategorie finden sich viele Stammgäste.
  • Der Partytyp ist oft in Großstädten anzutreffen und in größeren Gruppen unterwegs. Bevorzugt werden Parties und Events besucht, getanzt und gefeiert. 
    Quelle: Guidea 2012

Gastgewerbe – Speisen

  • Der spontane Globetrotter ist offen für neue Gerichte, exotische Küche und Erlebnisgastronomie. Als geselliger und optimistischer Gast mag er schnellen Service und eine große Auswahl.
  • Der qualitätsbewusste Luxustyp bevorzugt kulinarische Finessen und stilvolles Interieur. Er legt viel Wert auf das richtige Auftreten und informiert sich im Voraus via Internet über das Lokal.
  • Der anspruchsvolle Gourmet zelebriert den Restaurantbesuch mit großen Menüs aus frischen und gesunden Zutaten, speist gern in privatem Ambiente, besucht Verkostungen und interessiert sich für die Zutaten.
  • Familien lieben es umweltbewusst, gesund und günstig, ohne auf Qualität verzichten zu müssen. Hier punktet man mit heimeliger Atmosphäre und Kindergerichten.
  • Der gemütliche Typ bevorzugt lauschige und kinderfreundliche Etablissements, die leger und romantisch gehalten sind.
  • Der eilige Typ mag es bequem und leger. Er kommt meist mit Freunden und legt mehr Wert auf Schnelligkeit als auf ausgefallene Zutaten.
    Quelle: Guidea 2012
05

Konkurrenz

Der Erfolg Ihres Unternehmens hängt auch von der Konkurrenz in der Umgebung ab. Beobachten Sie genau, wo der Markt bereits gesättigt ist und wo sich Nischen auftun. Besuchen Sie Ihre Konkurrenten und analysieren Sie deren aktuelle Situation. Achten Sie dabei auf:

  • Image
  • Anzahl der Kunden
  • Lage
  • Kapazität
  • Angebot
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Schnelligkeit und Freundlichkeit des Teams
  • Unterhaltungsfaktor
    Quelle: Guidea 2012

» Checkliste für die Wettbewerbsanalyse im Gastronomiebereich 

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06

Unverwechselbares Konzept

Herzstück Ihres Unternehmens ist das Konzept. Es enthält Ihr Angebot, Ihre Zielgruppe und Ihre Motivation. Während der eine Unternehmer mit strengen Zeitvorgaben und Beratern am besten arbeitet, baut der andere lieber auf ein lockeres Zeitmanagement und viel Eigenarbeit. Bedenken Sie beim Erstellen des Konzepts immer die Bedürfnisse Ihrer zukünftigen Gäste und achten Sie darauf, einen Unique Selling Point – etwas Unverwechselbares – einzubauen. Untersuchen Sie Ihre Vorstellungen anhand des folgenden Leitfadens: 

Standort
Ihr Unternehmen soll Gäste anlocken. Achten Sie auf die Lage, die Erreichbarkeit und die Größe (siehe Tipp 3). Bei der Gestaltung dürfen kurze Arbeitswege nicht der Gemütlichkeit abträglich sein – hier sollen sich Team und Gäste gleichermaßen wohlfühlen.

Angebot
Erstellen Sie Ihr persönliches Speise- und Getränkeangebot. Setzen Sie sich auch klare Ziele für die Gastfreundschaft in Ihrem Unternehmen. Dabei behalten Sie stets die Wünsche Ihrer Zielgruppe im Hinterkopf.

Preise
In welchem Preissegment möchten Sie sich bewegen? Auf der Basis von Profitabilität (was muss ich mindestens berechnen), Attraktivität (welche Preise empfindet die Kundschaft als akzeptabel) und Wettbewerb (welche Preise bietet die Konkurrenz) erstellen Sie das ideale Angebot.

Werbung
Mit Website, Flyern oder Radiowerbung machen Sie auf sich aufmerksam. Die richtigen Werbemaßnahmen können besonders für neue Betriebe den entscheidenden Anstoß geben. Als Werbebudget veranschlagen Sie einen kleinen Prozentsatz des zu erwartenden Jahresumsatzes.

Personal
Laut Marktumfragen steht und fällt ein Unternehmen mit dem richtigen Team. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Mitarbeiter auf Sorgfalt, Freundlichkeit und Loyalität. Zu den weiteren Auswahlkriterien zählen Arbeitserfahrung, Hintergrundwissen, Geschlecht, Alter und Erscheinungsbild. Lesen Sie dazu auch unsere Personaltipps für Gastronomiebetriebe.

Gestaltung
Wie möchten Sie den Innen- und Außenbereich Ihres Betriebs gestalten? Zum Gesamtbild tragen Atmosphäre, Mobiliar, Beleuchtung, Boden, Fassade, Eingangsbereich und Terrasse bei. Damit harmonieren Karte und Musikauswahl.

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07

Inspiration

Holen Sie sich Anregungen für Ihr eigenes Unternehmen! Sie können online recherchieren, besser ist jedoch der Besuch vor Ort. Besonders effektiv ist diese Art von Recherche zusammen mit einem Interior Designer, aber auch allein können Sie wertvolle Eindrücke und Ideen sammeln. Besuchen Sie zunächst einen Betrieb mit einem ähnlichen Konzept wie dem Ihren. Hier beobachten Sie live den Workflow sowie die Reaktionen der Gäste. Was fällt positiv, was negativ auf? Überlegen Sie, wie Sie welches Problem lösen würden und versuchen Sie, mit dem Betreiber ins Gespräch zu kommen. Machen Sie sich Notizen und fragen Sie, ob Sie ein paar Fotos schießen dürfen. Hierbei geht es um Inspiration. Bauen Sie die besten Ideen in Ihr Konzept ein, ohne etwas 1:1 zu kopieren. Achten Sie auf Ihre eigene Note. Lesen Sie auch unsere Checkliste für die effektive Ideengebertour!

» Checkliste für Inspiration durch Gastronomiebetriebe 

08

Chancen und Risiken

Mit einer SWOT-Analyse lässt sich die Realisierbarkeit Ihres Konzepts gut untersuchen. Diese Form der Unternehmensanalyse gibt einen Überblick über die Stärken (strengths), Schwächen (weaknesses), Chancen (opportunities) und Risiken (threats). Zu den Stärken zählen die gute finanzielle Lage, die starke Nachfrage oder ein gutes Image. Als Schwäche bezeichnet man etwa minderwertige Produkte, eine geringe Nachfrage oder ein beschädigtes Image. Die Chancen und Risiken behandeln externe Faktoren wie Gesetze, Kunden- und Marktverhalten, Konkurrenz und andere  soziale Gegebenheiten und Entwicklungen. Eine SWOT-Analyse hilft, die eigenen Stärken und USPs (Unique Selling Points) herauszuarbeiten. Grundsätzlich wird empfohlen, diese Analyse alljährlich zu wiederholen, da besonders in den ersten Jahren die Ergebnisse noch stark schwanken.
Quelle: Guidea 2012

09

Umsatzprognose

Um eine Umsatzprognose zu erstellen, sind Ihre Schätzfähigkeiten gefragt. Wie viele Gäste kommen morgens durch die Tür? Wer gibt wann wie viel aus? Unterteilen Sie die Tage und Tageszeiten in verschiedene Kategorien (Wochentag morgens: Normalbetrieb/Wochenendtag abends: Hochbetrieb etc.) und schätzen Sie, wie viele Gäste Sie zur jeweiligen Zeit erwarten. Was werden die Gäste bestellen? Wie viel nehmen Sie in dieser Zeit ein? Als Ergebnis erhalten Sie eine recht genaue Umsatzprognose. Nutzen Sie unsere Anleitung und lesen Sie auch den informativen Beitrag zum Besuchs- und Kaufverhalten von Kunden!

» Anleitung für Umsatzprognosen in der Gastronomie 

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Finanzplanung

Mit einer Finanzanalyse finden Sie heraus, ob Ihr Vorhaben auch vom betriebswirtschaftlichen Standpunkt aus durchführbar ist und sich tatsächlich für Sie lohnt. Zu den Hauptpunkten der Finanzplanung zählen:

  • Investitionen (z.B. Umbau)
  • Finanzielle Belastungen (z.B. Hypotheken, Kredite)
  • Umsatzprognose (z.B. Speisen- und Getränkeverkauf) – siehe Tipp 09
  • Personalkosten
  • Gebäudekosten (z.B. Miete, Versicherung)
  • Abgrenzungsposten (z.B. Dekoration, Musik)
  • Laufende Kosten (z.B. Wäsche, Gläser)
  • Fahrzeugkosten
  • Abschreibungen
  • Sonstige Belastungen (z.B. Telefon)
  • Steuerabgaben

Anhand dieser Posten errechnen Sie die voraussichtlichen Kosten und den zu erwartenden Gewinn Ihres Betriebs. Planen Sie einen finanziellen Puffer mit ein, um auch bei Engpässen noch agieren zu können. Lesen Sie auch unsere Anleitung zur Erstellung eines Finanzplans!

» Anleitung zur Erstellung eines Finanzplans für einen Gastronomiebetrieb 

Nehmen Sie beim Erstellen des Finanzplans die Hilfe Ihres Buchhalters oder Steuerberaters in Anspruch. Sie sind noch auf der Suche? Wenden Sie sich an Ihre Hausbank.

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Businessplan

Wichtige Basis für Ihr erfolgreiches Unternehmen ist ein gut strukturierter Businessplan, der in jedem Fall die folgenden Punkte umfasst:

Unternehmer
Neben Ihren persönlichen Daten gehören Ihre Stärken, Ihre Arbeitserfahrung und Ihre Ziele als Unternehmer unter diesen Punkt (siehe Tipp 01).

Marktsituation
Beschreiben Sie Ihren Standort (siehe Tipp 03), Ihre Zielgruppe (siehe Tipp 03 und Tipp 04) und Ihre Konkurrenten (siehe Tipp 05).

Konzept
Erläutern Sie Angebot, Zielgruppe und Motivation in einem speziell ausgearbeiteten Gastronomiekonzept (siehe Tipp 06). Nennen Sie möglichst ein paar Unternehmen, die dem Ihren (teilweise) als Beispiel oder Vorbild dienen.

SWOT-Analyse
Beschreiben Sie die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken Ihres Vorhabens (siehe Tipp 07).

Finanzplanung
Mit einer gewissenhaften Finanzplanung behalten Sie den Überblick über alle zukünftigen Kosten, Einnahmen und Ausgaben (siehe Tipp 09 und Tipp 10).

Ihr Businessplan ist weit mehr als nur ein strukturierter Leitfaden. Mit einem ausgearbeiteten Businessplan überzeugen Sie zum Beispiel auch kritische Bankberater von Ihrer Kreditwürdigkeit.

» Anleitung zur Erstellung eines Businessplans für einen Gastronomiebetrieb 

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Gesetzliche Bestimmungen

Der Gesetzgeber definiert klare Bestimmungen für den Gaststättenbetrieb. Neben der korrekten Beantragung und grundlegenden Voraussetzungen sind etwa Jugendschutz, Sperrzeiten, Hygienevorschriften und Arbeitsrecht zu beachten. Eine umfassende Übersicht finden Sie z.B. auf der Internetseite der IHK Region Stuttgart unter folgendem Link:

» Gesetzliche Bestimmungen für Gastronomiebetriebe

Beachten Sie, dass in Ihrer Stadt oder Gemeinde zusätzliche Regelungen gelten können. Die örtlichen Behörden helfen Ihnen gern weiter.

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Aufgaben und Verantwortung

Als Manager und Chef Ihres Unternehmes tragen Sie Verantwortung für jeden Ihrer Angestellten. Gute Hilfestellung geben Checklisten, feste Arbeitsabläufe und verbindliche Einsatzpläne. Bedenken Sie bei der Zeitplanung auch die tägliche Vorbereitung, die Reinigung und das Einräumen von Gläsern oder Terrassenmobiliar. Eine gute Organisation ist grundlegend für Effizienz und erleichtert das Einarbeiten von neuen Teammitgliedern. Dazu sind die Verantwortlichkeiten stets genau definiert.
Quelle: Guidea 2012

» Praktische Vorlagen und Checklisten für die Gastronomie

Beobachten Sie Ihr Team genau und geben Sie bei Bedarf wertvolle Tipps und Hilfestellung. Stellen Sie sicher, dass die Vergeudung von Zutaten, Getränken und Zubehör auf ein Minimum reduziert wird. Achten Sie besonders auf einen freundlichen und schnellen Service. Dabei sollte stets der von Ihnen gesetzte Qualitätsstandard gewährleistet werden. 

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Effizienzanalyse

Analysieren Sie in regelmäßigen Abständen (täglich, wöchentlich, monatlich) Ihre Umsätze und Gewinne: Erreichen Sie Ihre selbst gesetzten Ziele? Arbeiten Sie profitabel? Berücksichtigen Sie bei der Analyse verschiedene Indikatoren wie:

  • Allgemein: Anzahl an Gästen, Umsatz pro Gast, Gewinn in %
  • Getränke: Gewinnmarge, Lagerbewegung, Bestseller
  • Gerichte: Verkauf, Lagerbestände, beliebte Gerichte
  • Team: Personalkosten, Zahl an Krankheitstagen, Effizienz
  • Marketing: Topkunden, Kosten für Werbung, Kundenzufriedenheit
  • Verwaltung: Liquidität, Rechnungen, Rentabilität
    Quelle: Guidea 2012

» Indikatoren für die Effizienzanalyse eines Gastronomiebetriebs 

Stellen Sie sich bei der Auswertung die folgenden Fragen:

  • Warum wurden bestimmte Ziele nicht erreicht?
  • Was kann ich als Unternehmer daran ändern?
  • Welche Maßnahmen sind zu treffen?
  • Was läuft gut? Was könnte besser sein?
  • Was läuft schlecht? Welche Konsequenzen sind zu ziehen?

Diskutieren Sie regelmäßig im Team über Probleme und Ziele und erarbeiten Sie gemeinsam Lösungsansätze. Wie werden die Ergebnisse umgesetzt? Machen sich positive Veränderungen bemerkbar? Mit einem loyalen und engagierten Team sind Sie auf dem richtigen Weg.
Quelle: Guidea 2012

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(*) Unsere Tipps & Tricks sollen Ihnen bei der Entwicklung Ihres Unternehmens helfen, bieten jedoch keinen adäquaten  Ersatz für die professionelle Beratung durch Steuer-, Unternehmens- oder Finanzberater. Wir geben weder Profitabilitäts- noch Erfolgsprognosen.

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