Terrasse

Tipps & Tricks

Top 10 Tipps

01 | Ziehen Sie durch ein einladendes Gesamtbild mehr Gäste an

Die Terrasse ist das Aushängeschild Ihres Lokals: Hier bekommt der Gast den wichtigen ersten Eindruck von Atmosphäre, Servicequalität und Gastfreundschaft. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Terrasse sich von allen anderen Etablissements der Umgebung positiv abhebt. Zum einladenden Gesamtbild gehört auch die gepflegte Ausstattung: Aufgeräumte Tische, leere Aschenbecher, ansprechende Sitzgelegenheiten und sauberer Boden. Denken Sie daran, nach einem kurzen Regenschauer die Stühle und Tische wieder gut abzutrocknen.

02 | Halten Sie Ihr Terrassenteam auf Trab

Auf der Terrasse legen Gäste viel Wert auf schnellen Service – mehr noch als im Innenbereich. Begrüßen Sie alle Gäste direkt auf der Terrasse und nehmen Sie die Bestellung so zügig wie möglich auf. Trainieren Sie Ihr Team dazu im aktiven Verkauf. Das Glas des Gastes ist leer? Dann lassen Sie Ihre Mitarbeiter freundlich fragen, ob ein weiteres Getränk gewünscht wird. Zur Servicegeschwindigkeit tragen auch kurze und einfache Laufwege bei. Das Personal sollte zwischen den Tischen und Stühlen genug Platz zum Laufen und Servieren haben. Vermeiden Sie Hindernisse wie zu schmale Wege, niedrige Sonnenschirme etc.
Wenn nötig, können Sie die Terrasse in verschiedene Servicebereiche einteilen, die jeweils von einem bestimmten Mitarbeiter bedient werden. Bewährt hat sich auch die Arbeitsteilung in Bestellungsaufnahme, Servieren und Abkassieren. Mit verschiedenfarbigen Teamshirts und/oder einem Rückenaufdruck für den jeweiligen Aufgabenbereich machen Sie es dem Gast leichter, zwischen den Verantwortlichen zu unterscheiden. Mobile Gastrokassen ermöglichen es, die Bestellung direkt an die Bar, die Küche und die Kasse zu übermitteln. Schulen Sie Ihr Team unbedingt im Umgang mit den Geräten. Lagern Sie Fässer und Flaschen griffbereit, so dass bei Bedarf schnell Nachschub geholt werden kann. So kommt das Team nicht aus dem Takt, sondern bleibt im Workflow.

03 | Nutzen Sie Sonnenschirme und –segel als Hingucker

Sonnenschirme und Sonnensegel bieten nicht nur Schutz vor Sonne und Regen - sie sorgen zudem für eine entspannter Atmosphäre und ganz viel Gemütlichkeit. Besonders praktisch sind Schirme, die miteinander kombiniert werden können. In erster Linie dienen Sonnenschirme dem Gast: Richten Sie die Schirme regelmäßig entsprechend dem Sonnenstand aus, um zu vermeiden, dass die Kundschaft selbst die schweren Schirme umher rücken muss. Mit Windsegeln an den Terrassenseiten halten Sie kalte Böen ab. Erkundigen Sie sich bei Bedarf bei der zuständigen Behörde, ob auch Windsegel an der Vorderseite der Terrasse gestattet sind.

04 | Verlängern Sie mit Heizschirmen, Decken und Fackeln die Saison

Sie dürfen ein bisschen 'Petrus' spielen und Ihren Gästen die Terrassensaison verlängern – so nutzen Sie wertvolle Sitzplätze und generieren aktiv mehr Umsatz. Investieren Sie in Heizschirme und kalkulieren Sie deren Energiebedarf und die Reichweite mit ein. Oft rentiert sich diese Anschaffung erst auf längere Sicht. Für kuschelige Wärme an kühleren Abenden sorgen ausliegende Decken. Wer die Möglichkeit und Genehmigung hat, kann mit Feuerschalen, Kerzen und Fackeln ein warmes Ambiente zaubern. Achten Sie dabei als allererstes auf die Sicherheit Ihrer Gäste! Einige Gastronomen setzen auf geschlossene Veranden, die weniger schnell auskühlen und leichter zu beheizen sind. Hier ist das 'Draußen-Gefühl' dennoch gegeben. Informieren Sie sich zu den Richtlinien für Veranden bei Ihrer lokalen Behörde.

05 | Setzen Sie auf eine kreative Terrassengestaltung

Ihre Terrasse soll auffallen: Werden Sie kreativ! Nutzen Sie die gesamte Bandbreite an stilistischen Möglichkeiten, spielen Sie mit Höhen, Farben und Themen. Garnieren Sie große Loungesofas mit bunten Kissen, kombinieren Sie Cafétische mit ein paar Stehtischen und Barhockern, widmen Sie sich dem Thema 'Beleuchtung' und schaffen Sie sich große Pflanzen an. Sehen Sie die Terrasse als eine Erweiterung Ihres Lokals. Den Stil des Innenbereichs führen Sie unter freiem Himmel konsequent fort – so ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. Lassen Sie sich von diesen gelungenen Terrassen inspirieren:

» Feldmann's in Bremen
» Hofer in München
» Jupp unner de Böcken in Haltern am See
» Platzhirsch in Stutt

06 | Bauen Sie auf ein großes und gut geschultes Team

Stellen Sie besonders während der Terrassensaison genügend Personal ein, um Umsatzeinbußen zu vermeiden. Bei großem Andrang benötigen Sie entsprechend mehr Mitarbeiter – halten Sie dazu stets ein paar Ersatzleute auf Abruf bereit. Gute Voraussagen zur voraussichtlichen Gästezahl lassen sich anhand des Wetterberichts machen. Der Servicejob auf der Terrasse fordert Ihrem Personal einiges ab: Schwere Tabletts, hohe Temperaturen, lange Laufwege und arbeitsintensive Stoßzeiten. Achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter genügend (kurze) Pausen machen und ausreichend trinken. Neues Personal lassen Sie von erfahrenen Kollegen einarbeiten und vorerst nicht allein auf der Terrasse arbeiten. Bei Bedarf können Sie eine externe Gastroagentur zur Schulung des gesamten Teams buchen, die die Arbeitsabläufe auf der Terrasse professionell vermittelt.

07 | Entwerfen Sie eine zusätzliche Speisekarte für die Terrasse

Erweitern Sie Ihre normale Speisekarte um eine Terrassenrubrik mit speziellen (Kombi-) Angeboten für den Außenbereich. Direkt dazu bieten Sie kaltes Bier in verschiedenen Gläsergrößen – klein, mittel und groß – an. Die Erfahrung zeigt, dass sich die meisten Gäste für ein mittleres oder großes Bier entscheiden! So machen Sie pro Bestellung mehr Umsatz, besonders wenn Gäste nur 1x bestellen. Wählen Sie Gerichte, die schnell zubereitet sind. Lassen Sie sich auch von Sonne und Wind keinen Strich durch die Rechnung machen: Zu leichte Zutaten können vom Teller geweht werden, andere schnell austrocknen. Das perfekte Sommerfeeling zaubern Sie mit einem Angebot an Grillgerichten, die Sie unter freiem Himmel selbst zubereiten können.

» Mehr info: Bier & Speisen

08 | Setzen Sie Ihr Angebot professionell in Szene

Die Terrasse ist wie geschaffen für den aktiven Verkauf. Zudem werden hier besonders viele Impulskäufe getätigt! Denken Sie daran, dass 2 von 3 Gästen beim Betreten eines Lokals – oder einer Terrasse – noch nicht wissen, was sie bestellen möchten (Milward Brown, 2013). Hier gilt: Gesehen = Gekauft! Machen Sie Ihr Angebot sichtbar: Nutzen Sie Tafeln und Tischaufsteller, legen Sie Speise- und Getränkekarten auf jeden Tisch! Mit großen Aufstelltafeln, die Sie strategisch sinnvoll auf der Terrasse oder am Gehweg platzieren, weisen Sie noch einmal gesondert auf leckere Gerichte und frisches Bier hin.

09 | Veranstalten Sie besondere Events auf Ihrer Terrasse

Mit attraktiven Angeboten und Veranstaltungen ziehen Sie aktiv mehr Kundschaft an. Besonders beliebt sind Kombi-Angebote wie Bier & Tapas, Livemusik, Grillevents oder organisierte Kneipentouren, die Sie gemeinsam mit anderen Gastronomen organisieren können. Auch kostenlose Begrüßungsgetränke oder kleine Gratissnacks sorgen für viele Gäste. Inspirierende Veranstaltungstipps finden Sie in unserem Leitfaden:

» Mehr info: Events & Entertainment

10 | Holen Sie alle nötigen Genehmigungen ein

Für Ihre Terrasse benötigen Sie in jedem Fall eine Genehmigung. Informieren Sie sich auch zu den verschiedenen Sonderauflagen, wenn Sie etwa Markisen anbringen oder Events veranstalten möchten. Die nötigen Informationen erhalten Sie bei Ihrer lokalen Behörde.  

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